Selbstverständnis und Amnesie…

Sich selber mit Ehre und Respekt behandeln, dass ist nicht selbstverständlich und das wird einem auch nicht beigebracht als Kind. Wenn man sich selber versteht, dann versteht man auch was der Sinn des Lebens ist. Wenn man das jedoch nicht versteht, wird man sich ein Leben lang quälen, mit und durch sich Selbst.

Selbstverständnis ist etwas das man nicht beigebracht bekommt in der Menschlichen Gesellschaft. Denn in besagter Menschlicher Gesellschaft geht es nicht um das verstehen lernen, sondern darum das man möglichst wenig versteht. Die Mehrzahl aller Mensch auf der Erde sind nicht in der Lage sich mit dem tieferen Verständnis von Selbstverständnis zu befassen, weder im Ansatz noch bewusst tiefergehend.

Alles was die Mehrheit der Menschen lernt als Kind, ist das es für jedes Wehwehchen eine Pille oder Medikament gibt. Sich mit dem Problem auseinandersetzten ist nicht gewollt, Verdrängung und Lügen sind gewollt, die Wahrheit ist nur eine Illusion und frei Formbar.

Die Entwicklung auf eine höhere Technologisches Ebene geht immer weiter und je weiter die Menschheit dabei kommt, um so weiter entfernen sich die Menschen voneinander. Das kurios wie auch schlimme an dieser Entwicklung jedoch ist, das die Menschen es merken und bemerken was diese Entwicklung mit Ihnen macht, jedoch unternehmen Sie nichts dagegen oder versuchen zumindest im Ansatz dem entgegen zu wirken.

Verdrängung ist alles was man lernt als Mensch in früher Kindheit.

Wenn etwas nicht passt, verdränge es, umgehe es, beschäftige dich nicht damit, das ist einfacher. Vergiss am besten dass es das Problem gibt.

Meine Amnesie war ein Fluch für mich und ein Segen zugleich.

Ich hatte mich selbst vergessen und bin es teilweise immer noch. Jedoch finden die verdrängten Erinnerungen einen Weg zurück in mein Bewusstsein, obwohl ich das mühsam gelernt hatte, das verdrängen. So vieles hatte ich gelernt und verdrängt, dass daraus das große Vergessen wurde, die Leere in mir.

Unfähig die Leere zu verstehen oder zu füllen, wandelte ich umher in dem was sich Leben nannte. Ich war da, irgendwie lebte ich, die Hülle meines Selbst lebte, doch ich selbst war nicht da. Irgendwo war ich, nur nicht hier in dieser Realität oder Welt.

Die Erinnerungen kehren zurück, jedoch ohne Emotionen, nur Bilder wie aus einem Bilderbuch. Ich weiss nicht ob das schön ist oder nicht, ob gut oder schlecht, ich weiss es nicht. Einen Lebensabschnitt lang wusste ich nicht wie es ist ein Mensch zu sein, ich wusste nicht mal das ich ein Mensch war, nur so aussah von Aussen wie ein Mensch.

Lernen musste ich, mich selbst zu finden.

Bisher habe ich einiges von den verloren geglaubten Erinnerung wieder gefunden und gelernt diese festzuhalten in meinem Bewusstsein. Jedoch fehlt noch so viel von mir Selbst dabei, so vieles fehlt noch. Doch ich weiss das ich lernen kann diese Leere zu füllen, mit mir Selbst.

Gelernt habe ich so vieles, manches wieder, manches zum ersten mal, manches nicht. Das was ich nicht gelernt habe, wollte ich nicht lernen, konnte nicht begreifen,verstehen,akzeptieren warum ich es lernen sollte.

Das ist der Teil der Amnesie den ich als Chance sehe, als quasi Segen vom Teil des quasi Fluches, was es aber eigentlich nicht ist.

Nur zu wissen wie man heisst, seid wann man lebt, mehr nicht. Nicht voreingenommen zu sein, Neuem und Unbekannten gegenüber, weil man keine Referenzen kennt, nicht mehr. Das Leben, die Welt, die Menschliche Gesellschaft neu entdecken, ohne Vorurteile, weil es keine gibt, man keine gelernt hat oder sich daran erinnern kann.

Das war und das Ist meine Chance, durch die Amnesie!

Ein Stück weit kenne ich mich nun selber, vielleicht besser als vorher, ich weiss es nicht. Was ich aber weiss ist, das ich mich immer besser kennenlernen werde im laufe meines Lebens, vielleicht werde ich sogar irgendwann wissen und verstehen wer ich eigentlich bin.

Erwarten tue ich nicht das jemand ausser mir selber das geschrieben hier versteht, erwarten tue ich nichts mehr.

Ich lebe – Das ist wichtig, alles andere…