12 Stunden schlafen und 10 bis 12 Stunden wach sein.

Eine Physische Depression zu erleben ist für mich etwas neues, denn bisher war es immer so gewesen das die Depression in erster Linie Psychisch verlief und sich daraus dann die Physischen Symptome abbildeten.

Jetzt ist es so, das Psychisch alles soweit in Ordnung ist und ich mich gut fühle, aber Physisch es komplett anders aussieht, nichts so funktioniert wie es sollte. Einen Aspekt der bisherigen Depression kenne ich schon, nämlich das verstärke Bedürfnis nach Schlaf und zwar sehr langem und ausgiebigen schlafen.

Doch jetzt in diesem Zustand fühlt es sich irgendwie anders an, wenn ich 12 Stunden schlafe am Stück und das die Regel anstatt die Ausnahme ist. Obwohl ich so um 22.00 Uhr bis 00.00Uhr ins Bett gehe und auch gleich einschlafen kann, so schlafe ich dennoch 12 Stunden lang komplett durch.

Dabei fühlen sich diese 12 Stunden Schlaf nicht wie 12 Stunden an, sondern eher so vom Gefühl nach 6-8 Stunden schlafen. Mehr Energie durch die doppelte Schlafzeit habe ich nur teilweise und auch nicht jedes mal, scheint irgendwie bedingt durch das Wetter zu sein.

An Tagen mit viel Sonne habe ich mehr Energie als an Tagen mit wenig bis gar keiner Sonne. Meine Theorie mit dem Sonnenlicht und dessen verstärkten positiven Einfluss auf mein Wohlbefinden, grade in einer Depression, bekommt somit ein Stück weit mehr an Wahrheitsgehalt für mich.

Interessant an dem ganzen Ablauf ist zudem, das obwohl ich 12 Stunden schlafe und somit erst zwischen 12.00Uhr und 14.00Uhr wach werde und dann erst mein Tag beginnt, ich trotzdem ab 22.00Uhr wieder müde werde, so das ich schlafen kann. Somit bin ich 12 Stunden am Schlafen und in etwa 10-12 Stunden wach, je nachdem wann genau ich den Punkt der extremen Müdigkeit erreiche und dem zufolge zu Bett gehe.

In etwa seid dem Anfang des vergangen Wochenende besteht dieser Rhythmus was das Schlafen und Wach sein angeht und ich verfolge fasziniert dessen weiteren Verlauf.