Grundlegende SEO-Tipps für Blogger

Wer bloggt oder eine Website betreibt, möchte natürlich Besucher haben, besonders, wenn er vorhat, sein Blog zu monetarisieren, also Geld damit zu verdienen. Am Anfang ist das nicht ganz einfach und es dauert auch etwas, aber wenn man es richtig anpackt, wird man mit der Zeit doch ganz ordentliche Besucherzahlen verzeichnen können. Die Maßnahmen, mit denen man das erreicht, bezeichnet man als SEO (Search Engine Optimizing). 

Arten von Traffic

Besucher, also Traffic bekommt man aus verschiedenen Quellen:

  • Direkter Traffic
  • Traffic über Empfehlungen
  • Traffic über Links
  • Traffic über Suchmaschinen

 

Direkter Traffic entsteht, wenn Adressen in den Browser eingeben werden. Empfehlungs-Traffic entsteht durch virale Effekte: Leute, denen etwas gefällt, sagen das anderen Leuten und diese wieder anderen und so weiter. Web-Inhalte, die praktisch aus dem Nichts astronomische Besucherzahlen verzeichnen, verdanken das in aller Regel diesem Effekt. In einem gewissen Maße wird sich dieser Effekt immer einstellen, wenn man gute Inhalte hat.

Suchmaschinen und Links – Onsite- und Offsite-SEO

Die entscheidenden Faktoren jedoch sind Suchmaschinen und Links. Beide hängen zusammen. Google bewertet Websites soweit man weiß in einem hohen Maße nach der Anzahl der Links und der Bewertung, dem Ranking, das die Seiten besitzen, auf denen diese Links stehen. Daher versucht man als Blogger oder Seitenoptimierer, möglichst viele Links von Seiten mit einem hohen Google-Ranking zu bekommen. Eine Möglichkeit ist der Linktausch, der häufig im Dreiecksverfahren praktiziert wird: Man verlinkt eine bestimmte Seite und bekommt dafür einen Link nicht auf dieser, sondern auf einer anderen Seite. SEO-Profis gehen nämlich davon aus, das Google symmetrische Links – wenn zwei Websites aufeinander verweisen – nicht gerne sieht.

 

Links von anderen Webmastern und Bloggern bekommt man, wenn man mit diesen Kontakt aufnimmt. Das geschieht zum Beispiel in Foren oder ganz einfach, indem man den  Betreiber eines Blogs anmailt und fragt, ob er interessiert ist. Man kann Links auch selbst machen, indem man Blogbeiträge kommentiert oder in Foren und anderen Social Media auf sein Blog verweist. Diese Links bringen aber oft nicht viel, da sie meist automatisch mit dem nofollow-Tag versehen und daher von Google nicht berücksichtigt werden. Bei gut besuchten Foren und Blogs kann man aber immerhin auf ein wenig Traffic durch das Anklicken dieser Links hoffen und vielleicht verlinkt einen einer dieser Besucher ja auch auf seinem eigenen Blog.

 

Diesen Linkaufbau bezeichnet man als Offsite-SEO. Der andere Teil der SEO-Arbeit ist das Onsite-SEO, bei dem man die Inhalte einer Website so gestaltet, dass sie von den Suchmaschinen – in Europa ist praktisch nur Google maßgeblich – als möglichst relevant für einen bestimmten Suchbegriff angesehen werden und entsprechend weit vorne auf den Suchergebnislisten erscheinen.

Onsite-SEO ist Textoptimierung

Man muss heute seine Texte nicht mehr grammatisch und stilistisch verbiegen, damit sie von Google gefunden werden. Die Schwierigkeit mit den Endungen hat Google längst überwunden. Google kann heute sogar in einem gewissen Maße semantisch analysieren, also feststellen, ob eine Seite inhaltlich relevant ist. Das bedeutet, dass einerseits interessante Inhalte bereits einiges für das Ranking bewirken, andererseits inhaltslose Texte, die lediglich Formalien wie Worthäufigkeiten erfüllen, weniger Chancen haben.

 

Trotzdem ist es kein Fehler, die althergebrachten SEO-Regeln weiter zu beachten: Das Suchwort sollte etwa zu drei Prozent im Text erscheinen. Wenn man es tatsächlich öfter benötigt, kann man aber heute ohne weiteres Synonyme verwenden und sollte das auch tun, denn es kann ja auch sein, dass jemand mit dem Synonym sucht.

 

Suchworte sollten auch in hervorgehobenen Textteilen, wie Überschriften vorkommen, wo sie nicht nur Google auffallen, sondern den Text auch für den Leser strukturieren. Sie sollten auch im Dateinamen der Seite und in denen der Bilder stecken. Auch die Google-Bildersuche kann nämlich Traffic bringen. Ebenfalls wichtig ist es, öfter etwas zu veröffentlichen, denn Google misst die Aktualität einer Seite an der Häufigkeit der Änderungen, also daran, wie oft etwas veröffentlicht wird.