Google Plus und Facebook, für Mich das gleiche persönliche passive Nutzerverhalten.

Google Plus oder auch G+ genannt in verkürzter Form bekommt für mich persönlich das gleiche Nutzerverhalten von mir zuteil wie auch Facebook, nämlich ein rein passives! Das ist kein ungewollter digitaler oder Social-Media-Network Unfall für mich sondern, ein sehr gewolltes und explizite Vorgehen von mir.

Warum dann ein Konto?

Wenn ich Facebook und Google Plus nun doch gar nicht effektiv und AKTIV nutze, warum habe ich trotzdem dort dann noch jeweils ein Konto? Diese Frage bekomme ich relativ oft gestellt von Leuten die überhaupt nicht nachdenken können oder gar einen Gedanken daran verschwenden, das es auch Personen wie mich gibt welche solche „tollen“ Dienste nur rein passiv nutzen.

Der Grund für meine rein passive Nutzung dieser ganzen neuen Dienste oder Social-Networks ist eigentlich sehr einfach, wird aber von den Meisten irgendwie nicht richtig verstanden, was durchaus schade ist teilweise.

Bloggen schaft Mehrwert!

Bei Mokono, wo ich inzwischen registriert bin und erste Erfolge verbuchen kann, las ich einen interessanten Slogan der „Bloggen ist Mehrwert“ lautete. Für mich persönlich heißt es aber eher „Bloggen schafft Mehrwert“ und drückt somit auch aus was das Bloggen für mich im Bezug auf diese ganzen tollen Dienste wie Facebook, Twitter und Google Plus bedeutet.

Alle diese Dienste sind oder schaffen keinen Mehrwert für mich, sondern pusten eher Myriaden von Inhalten in den temporäreren digitalen Äther hinaus, welcher auch Internet genannt wird. 😉

Myriaden an Daten.

Für mich schaffen alle diese neuen und ach so schönen Social-Networks nur Myriaden an temporären Datenströmen welche vielleicht grade mal eine Halbwertszeit von ein paar Wochen haben. Danach verschwinden diese Datenmassen in den Tiefen der jeweiligen Netzwerke, um dort dann in komprimierter und quasi nicht-mehr-öffentlichter Form in einem Archiv gespeichert und analysiert zu werden.

Das was danach bleibt ist quasi ein digitales temporäres Loch im Social-Network, welches aber umgehend mit neuen Myriaden an Datenströmen gefüllt und ersetzt wird. Dieser Vorgang wiederholt sich Täglich unzählige male und bisher scheint es nicht mal Google zu schaffen all diese Myriaden an Daten passend zu verarbeiten.

Temporärer digitaler Müll.

Jeder Tweet oder Nachricht auf Facebook sowie Google Plus verschwindet nach einer bestimmten Zeitspanne wieder in selbigem Netzwerk und ist danach nicht mehr für den eigentlichen Erschaffer des Textes zugänglich. Was mit diesen Myriaden an Daten passiert ist bisher nicht bekannt, denn darüber schweigen alle Firmen.

Wie viele Informationen aus diesen temporalen Inhalten von Google als Suchmaschinen Gigant letztendlich ausgewertet werden, das kann keiner wirklich sagen.

Letztendlich sind alle diese Inhalte zu 99% nur von kurzer Dauer, also Temporär und meistens nicht mehr in ein paar Jahren auffindbar. Es sei denn im Cache von Google, aber selbst dort wird sortiert und aussortiert.

Bloggen ist Mehrwert!

Wenn ich jedoch einen Text wie diesen hier schreibe und anschliessend in meinem Blog publiziere, welcher auf meinem eigenen Webspace liegt, dann erschaffe ich einen Inhalt der auch noch in einigen Jahren besteht. Nicht nur deswegen weil Blogs im Allgemeinen eine höhere Lebenserwartung haben als Tweets oder ähnlichem, sondern auch weil die Relevanz dieser Inhalte von den Suchmaschienen höher bewertet wird!

Langfristig heiß das für mich persönlich und nach meinen Erfahrungen zu urteilen, das Inhalte aus Blogs auch noch nach vielen vielen Jahren im Internet existieren und auffindbar sind, selbst wenn die ursprüngliche Quelle des Inhalt in form des Blogs dann nicht mehr existiert.

Wer langfristig denkt, der bloggt eben mehr oder weniger.

Also wenn ich nun etwas zu sagen habe oder mich über ein Thema auslassen, will oder darüber mit Anderen in einem persönlicheren und privateren Umfeld als ein Forum diskutieren will, dann mache ich das in form eines Blog! 😀

Foren sind nach wie vor tolle Möglichkeiten und Plattformen um Massen an Menschen an einen zentralen Platz zu binden und dort zu diskutieren. Aber ein Blog ist nach wie vor persönlicher und hat meistens diese private Note.