Mai 22, 2012 - 13 Comments - Allgemein -

Sebbi.de nun mit Disqus und somit OHNE mich!

Auch der Sebbi hat sich vom P2 Theme verabschiedet, weil ihm das P2 Theme zu unruhig war wie er es passender Weise formuliert hat. Unruhig ist im Zusammenhang mit dem neuen WordPress Theme beim Sebbi allerdings auch das passende Empfinden, als ich nun davon las das Disqus als Form für die Kommentare eingesetzt wird.

Denn ich persönlich habe eine Abneigung gegen Disqus und Konsorten, weil ich das überhaupt nicht mag wenn meine Kommentare irgendwie und irgendwo auf einem Server in den USA quasi ausgelagert werden oder ich gar für das Kommentieren mich registrieren müsste.Nun hat Sebbi diesen Zwang zum Registrieren fürs Kommentieren zwar nicht aktiviert, aber dennoch missfällt mir der Zwang zum Kommentieren eben Disqus nutzen zu müssen sehr!

Ergo kommentiere ich eben NICHT den Beitrag bei Sebbi was ich davon halte das Disqus nun für die Verwaltung der Kommentare herhalten soll, sondern ReBlogge den Beitrag quasi mittels diesem Text als meine Antwort. ;)

 

13 Responses to Sebbi.de nun mit Disqus und somit OHNE mich!

  1. Sebbi

    Hallo Stefan,

    das ist ein extremer Standpunkt. Meine Kommentare sind zwar bei Disqus gespiegelt, aber auch vollständig weiterhin in WordPress vorhanden. Der Vorteil von Disqus ist, dass man sich als Blogger/Webseiten Betreiber um praktisch nichts mehr kümmern muss. Das Login klappt über diverse Anbieter und man kann – wie du schon bemerkt hast – ja auch noch normal bzw. anonym kommentieren.

    Als User hat man auch viele Vorteile, da das System nun doch recht oft vorkommt. Man hat eine Übersicht wo man kommentiert hat und bekommt immer eine Mail, wenn jemand einem antwortet.

    Das Design ist etwas altbacken, aber es gibt schon eine neue Version im Betabetrieb (z.B. auf iphoneblog.de zu besichtigen) oder man gräbt sich ins CSS ein (aber dann hätte ich auch gleich die normalen WordPresskommentare ans das Theme anpassen können *g*).

    Wie auch immer. Bei so etwas wie Disqus (gibt es eigentlich noch andere Anbieter?) muss man nicht paranoid sein. Das ist wie wenn du niemandem mehr Mails schreibst, weil deren Server/Filter den Inhalt gegen sonstwas für welches Listen abgleichen bzw. die Firma (web.de/gmx/gmail/whatever) selbst als “evil” empfunden wird. Höchstens ich selbst kann legitim ein Problem damit haben, dass meine Kommentarfunktion nun weitgehend von einem externen Anbieter abhängig ist. So what … wenn’s nicht funktioniert, habe ich trotzdem alle Kommentare bei mir ;-)

    22 Mai 2012 - Reply
    • Sebbi

      Jetzt habe ich doch so viel geschrieben … und muss das hier regelmäßig aufrufen um zu sehen, was du evtl. antwortest. Ein Vorteil von Diensten wie Disqus :D

      22 Mai 2012 - Reply
      • Stefan

        Ob das ein Vorteil ist, das sei mal dahingestellt. :roll:

        Klar, wenn man so wie ICH und DU vorher das P2 Theme im Einsatz hatte mit dem laden sowie verwalten der Kommentare per AJAX, dann ist alles ohne DAS natürlich schon als Nachteil anzusehen. ;)

        22 Mai 2012 - Reply
    • Stefan

      Ja das ist durchaus ein extremer Standpunkt, dessen bin ich mir vollkommen bewusst. Dennoch ist es ein konsequenter extremer Standpunkt. ;)

      Das ganze FÜR und WIEDER zu Disqus habe ich schon oft gelesen und mir irgendwann mal meine eigene Meinung dazu gebildet. Und diese ist halt, das ich keinerlei Ambitionen dazu habe meinen Kommentare per Disqus oder Firely(irgendwie so hieß das) abzugeben.

      Denn wenn ich auf einem Blog kommentiere, dann will ich eben NICHT das dieser Kommentar irgendwo gespiegelt wird oder sonst was damit passiert. Ich will nicht jedes mal wenn ich in einem Blog kommentiere, mir erst mal dessen Kommentar-Form genauer anschauen müssen weil selbige gänzlich anders aussieht als das bekannte.

      Ein klasse Beispiel dafür ist unter anderem diese neue Hype-Welle von Social-Kommentaren für WordPress welche per Plugin wiederum realisiert werden. Da kann dann via Twitter und Fratzebuch und Konsorten kommentiert werden, was ja rein von der Funktionsweise her auch ganz toll ist aber der Rest an langfristigen Folgen wird dabei nicht beachtet.

      Weil wenn ich diese ganzen neuen vermeintlichen Social-Dinger als Möglichkeit für Kommentare in meinem Blog einbinde dann passiert langfristig genau das worüber sich vermehrt immer mehr Blogger beschweren, die Kommentare werden weniger. Weil ein “iLike” oder “Like” zu drücken viel einfacher ist als einen richtigen Kommentar abzugeben, sprich die Besucher werden zur Faulheit erzogen.

      Nun bin ich zwar etwas vom eigentlichen Thema abgekommen, aber der Standpunkt den ich vertrete sollte somit klarer definiert sein. Ansonsten einfach Fragen, per Kommentar! :)

      22 Mai 2012 - Reply
      • Sebbi

        Nunja … das Kommentarformular sieht sowieso überall anders aus. So richtig erkennbar wo der Kommentar (außer auf dem Blog) noch landet ist es selten. Bei Facebook bzw. Disqus Formularen unter dem Beitrag weiß man es ;-)

        Ich kann dir nur sagen, dass auch vorher schon die Kommentare in meinem Blog stets in Facebook gespiegelt wurden und dort als Kommentar unter dem entsprechenden Eintrag (Link auf neuen Blogartikel) gepostet wurden. Hat nicht viel gebracht, aber ab und zu kam mal ein Kommentar auf Facebook dann zurück auf mein Blog (hat auch in die andere Richtung gespiegelt) und das war nicht schlecht …

        Bleibt jetzt erstmal Disqus. Habe sogar auf die neue Version umgestellt, aber aus irgendeinem Grund zeigt sie keine Trackbacks/Pingbacks mehr an :/

        24 Mai 2012 - Reply
        • Stefan

          Ui, das mit dem vorher über Facebook gespiegelt wusste ich gar nicht. 8O

          Solcherlei Probleme das die Ping/Track-Backs nicht oder nicht mehr richtig angezeigt werden habe ich erst gar nicht. :)

          Funktioniert denn das Abonnieren der Kommentare hier nun eigentlich richtig? Oder hast du gar nicht per E-Mail abonniert oder gar per Feed oder schaust manuell vorbei? :roll:

          24 Mai 2012 - Reply
  2. Euer favorisiertes Kommentar-System für Wordpress? » Wordpress

    [...] das er trotzdem auch FB vertreten zu sein scheint nicht als inkonsequent beschreiben will – ist Stefan, Er schreibt, das er, nachdem ein anderer Blog auf DISQUS als Kommentarsystem setzt, dort nicht [...]

    16 Jun 2012 - Reply
  3. muckraker

    Disqus ist S p y w a r e , lasst euch nichts anderes erzaehlen.

    21 Jun 2012 - Reply
    • Stefan

      Ganz genau so sieht es aus. Bin ich also doch nicht der Einzigste, der was dagegen hat. ;)

      21 Jun 2012 - Reply
      • Niko

        Und Gravatar?

        29 Sep 2012 - Reply
        • Stefan

          Wie meinen? Bitte mal definieren!

          1 Okt 2012 - Reply
  4. Niko

    Ich dachte, es geht darum, dass Daten zu einem externen Dienst übertragen werden. Durch das Verwenden von Disqus, Google Analytics, Twitter-/Facebook-/Whatever-Widgets auf vielen Webseiten versetzt man diese Dienste in die Lage, das Benutzer-Verhalten in Internet über viele Seiten hinweg zu analysieren. Mit Gravatar verhält es sich nicht anders, oder?

    2 Okt 2012 - Reply
    • Stefan

      Wo du recht hast, da hast du recht. :)

      Allerdings ist der Unterschied bezüglich Gravatar der, das dessen Ausmaße des Tracking nicht so extrem sind wie von Disqus, Google Analytics, Twitter-/Facebook-/Whatever-Widgets um das mal mit deinen Worten zu sagen. ;)

      Gravatar wird sicherlich im Hintergrund irgendeine Art von Tracking laufen haben, auch wenn manch einer etwas anderes behaupten mag. Solche schieren MASSEN an Daten nicht zu tracken, das wäre grob Fahrlässig. :P

      Nur ganze Kommentare komplett auszulagern und dem potenziellen Kommentator dessen Nutzung somit auch noch aufzuzwingen, das mag ich absolut nicht. Gravatar kann ich nutzen wenn ich das denn will, ansonsten eben nicht. Zudem kann ich dessen Funktionalität auch mit ein bisschen basteln selbst verwirklichen, wenn ich das denn möchte als Blogger. :D

      2 Okt 2012 - Reply

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