Meine Impressionen zum Schubladendenken von HappyBuddha1975

Der HappyBuddha hat mit dem Beitrag Schubladendenken wieder mal so ein Thema angestossen, was auch mich immer zu interessiert. Denn wie ich schon in meinem Kommentar zum Beitrag schrieb, ist das Denken in Schubladen die einfachste Art und Weise des Denken oder eher gesagt des nicht nachdenken.

In Schubladen denken ist nämlich das einfach vorverurteilen von etwas das man selbst nicht kennt und allem Anschein meistens auch nicht kennenlernen will. Und genau dieses Schubladen denken schafft viele Problem und lässt manche Konflikte entstehen, welche sich dann Völker übergreifend ausweiten. <!–more–>

Das Schubladen denken, wobei es ja eher ein NICHT NACHDENKEN ist somit von der Bezeichnung her irgendwie irreführend ist, gibt es schon immer. Das ganze ist kein Phänomen der Neuzeit oder dergleichen, sondern eher so alt wie die Menschen und deren Existenz selbst.

Wenn Du jemanden auf der Strasse siehst, der nicht wie alle Anderen Bürger angezogen ist sondern entweder zerzaust oder sehr elegant rum läuft, dann ist dein Vorurteil meistens schon da. Denn entweder es ist ein armer Mensch, ein Bettler oder Penner oder ein eitler Schnösel der sich für was besseres hält. Solche Denkmuster sind im übrigen nicht mal selbst gelernt, sondern werden von Kindesalter an einem eingeprägt von der Umwelt.

NICHT in Schubladen denken, ist hingegen sehr schwer zu erlernen. Weil zum einen es sehr lange dauert diese Denkprozesse aus dem Kopf zu bekommen, welche alles samt automatisch ablaufen. Zum anderen wird man selbst dann meistens, wenn man seine dann anders anmutenden Ansichten erklärt, als Komisch oder Verrückt angesehen.

Was Du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf Morgen – Es ist egal wie viele oder wenige Artikel Ich pro Tag hier veröffentliche.

Diese kuriose Vorstellung oder vielleicht ist auch irgendwie eine Art Prägung, des bisherigen Denken bezogen hier auf dieses Projekt war bisher eigentlich immer zu so das ich ein Art von Grenze zog was die Anzahl an neuen Artikeln pro Tag anging.

Von diesem Denken abgelöst, das habe ich mich kann ich nun sagen.

Es ist nämlich egal, wie viel oder wenig ich hier pro Tag an neuen Artikel veröffentliche. Denn das ist eben der Freiraum weswegen ich überhaupt das ganze hier angefangen habe. Zu schreiben ohne Rahmenbedingungen oder Begrenzungen.

Nur ist des hin und wieder notwendig das ich mich selbst daran selbst erinnere, an diese Kernidee oder auch Grundidee und mich auf das wesentliche besinne was dieses Projekt hier angeht. Schreiben ohne wenn und aber, nur um das Schreiben meiner Eindrücke geht es hier, sonst nichts.

Interessant und faszinierend zugleich selbst zu beobachten, wie ich ab und an wieder in so ein Denkmuster verfalle wo ich von diesem Kern des Projektes wieder abweiche, wohl eher aber mehr unbewusst als bewusst.

Faszinierend, würde Spock jetzt sagen! 🙂